02.02.02026

Europarekordhalterin Laura Muir startet über die 3.000 Meter und trifft auf starke Konkurrenz

Sie hält den Meeting-Rekord und zugleich Europarekord über die 3.000 Meter: Die Schottin Laura Muir. Bei 8:26,41 Minuten blieben die Uhren am 4. Februar 2017 – damals in der Messehalle – stehen. Jetzt gibt sich die 32-Jährige, die sowohl olympisches Silber als auch WM-Bronze sowie zwei Europameistertitel im Freien und fünf Mal Gold bei einer Hallen-EM in ihre Bilanz stehen hat, wieder die Ehre. Und mit der Äthiopierin Axumawit Embaye trifft sie auf eine Konkurrentin, die bei diesem denkwürdigen Rennen in damaliger persönlicher Bestzeit von 8:49,52 Minuten auf Platz zwei lief. Mittlerweile liegt die Bestzeit über diese Strecke bei 8:41,06 Minuten. Wie man in Karlsruhe gewinnt, weiß Embaye nur zu gut. Im Jahr 2022 krönte sie sich über 1.500 Meter, über die sie auch bereits zwei Hallen-WM-Silbermedaillen gewann, zur Karlsruher Meeting-Siegerin. Sicherlich ein Wort um den Tagessieg mitreden werden auch Hirut Meshesha aus Äthiopien, deren Bestzeit mit 8:28,46 Minuten nur knapp unter der von Laura Muir liegt, sowie die Spanierin Marta García, die ihren größten internationalen Erfolg 2024 bei der EM in Rom mit dem Gewinn von Bronze über 5.000 Meter feiern durfte. Dass sie jedoch auch über die 3.000 Meter nicht zu unterschätzen ist, zeigt ihr vierter Platz bei der letztjährigen Hallen-EM. In diesem Klassefeld wollen mit Lea Meyer und Elena Burkard auch zwei deutsche Mittelstrecklerinnen mitmischen. Meyer gewann 2022 bei der EM in München Silber über 3.000 Meter Hindernis und Burkhard lief bei der Hallen-DM 2025 sowohl über die 1.500 Meter als auch über 3.000 Meter auf Platz zwei.

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