Die Geschichte des INIT INDOOR MEETINGs Karlsruhe auf einen Blick

INDOOR MEETING Karlsruhe am 29. Januar 2021

Erstmals - auf Grund der Corona-Pandemie - findet das INDOOR MEETING ohne Besucherinnen und Besucher vor leeren Rängen in der Karlsruher Europahalle statt. Doch Karlsruhe präsentiert auch in dieser schwierigen Zeit ein Weltklasse-Meeting für die Zuschauerinnen und Zuschauer an den heimischen TV-Geräten zum Auftakt der World Athletics Indoor Tour. Der Franzose Renaud Lavillenie siegt im Stabhochsprung mit neuem Meetingrekord (5,95 Meter) und zeigt sich nach seinem Wettkampf dankbar: „Gewöhnlich bekommen wir hier in Karlsruhe eine sehr gute Stimmung geboten, das war heute etwas anders. Aber hier in Karlsruhe ist immer eine ganz besondere Atmosphäre. Jeder von uns Athleten möchte Top-Leistungen abliefern, als Geschenk an die Organisatoren“. Neben Renaud Lavillenie stellt auch die Portugiesin Auriol Dongmo einen neuen Meetingrekord auf. Sie gewinnt den Kugelstoß-Wettbewerb der Frauen mit 19,65 Meter was neben Meetingrekord auch Weltjahresbestleistung und Landesrekord bedeutet.

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INDOOR MEETING Karlsruhe am 31. Januar 2020

Eine gerade erstmal 18-jährige Athletin ist es, welche die rund 5.000 Besucherinnen und Besucher bei der 36. Auflage des INDOOR MEETINGs in ihren Bann zieht. Namentlich Yaroslava Mahuchikh aus der Ukraine, die sich in absoluter Topform präsentiert und mit ihren übersprungenen 2,02 Meter im Hochsprung der Frauen zu neuem U20-Weltrekord springt. Dass ihr Erfolg in Karlsruhe an diesem Tag kein Zufall ist, wird auch beim Blick auf die Gesamtergebnisse der World Athletics Indoor Tour deutlich. Dort entscheidet sie den Hochsprung der Frauen für sich. Auch Martin Wacker, Meeting-Direktor und Geschäftsführer der ausrichtenden Karlsruhe Marketing und Event GmbH, zeigt sich von den Leistungen der Athletinnen und Athleten begeistert: „Wir haben wieder ein fantastisches INDOOR MEETING Karlsruhe erlebt. Spitzensport in Karlsruhe mit dieser internationalen Strahlkraft. Die Bilder aus Karlsruhe waren zwei Stunden live in über 100 Ländern zu sehen. Das ist Standortmarketing vom Feinsten.“ Zudem wird das INDOOR MEETING in diesem Jahr Teil der „Hall of Fame“ der internationalen Leichtathletik. Mit dieser Auszeichnung wurde das INDOOR MEETING für seine herausragenden Beiträge zur weltweiten Entwicklung der Leichtathletik geehrt.

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INDOOR MEETING Karlsruhe am 2. Februar 2019

Drei Weltjahresbestleistungen, drei Nationalrekorde sowie einen Meeting-Rekord gibt es für die Besucherinnen und Besuchern in einer restlos ausverkauften Karlsruher Leichtathletik-Arena in der Halle 3 der Messe Karlsruhe zu erleben. Die übersprungenen 2,35 Meter des Japaners Naoto Tobe im Hochsprung bedeuten persönliche Bestleistung, Landesrekord und die Einstellung des Meetingrekords aus dem Jahr 1994. Weitere Landesrekorde bekommen die Leichtathletik-Fans im Dreisprung und Stabhochsprung der Frauen zu sehen, wo Patricia Mamona aus Portugal (14,34 Meter im Dreisprung) und die Kanadierin Alysha Newman (4,71 Meter im Stabhochsprung) jeweils ihren nationalen Rekord verbessern.

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INDOOR MEETING Karlsruhe am 3. Februar 2018

Nur zwei Sekunden fehlen am Ende, dass die Äthiopierin Genzebe Dibaba mit ihrer Zeit von 3:57,45 Minuten ihrem Weltrekord, den sie 2014 in der Karlsruher Europahalle aufgestellt hat, einstellt. Dieser Lauf ist jedoch nicht der einzige Höhepunkt. Nicht weniger spektakulär ist der Finallauf des Chinesen Su Bingtian. Er läuft über die 60 Meter der Männer in rasanten 6,47 Sekunden zu neuem Asienrekord. Gerade der Asienrekord von Su Bingtian lässt die Bewegtbildverbreitung auf dem chinesischen Milliarden-Markt in die Höhe schnellen. Zahlreiche Nachrichtensendungen widmeten sich seinem Rekordlauf – wohl wissend, dass hier beim INDOOR MEETING Karlsruhe ein zukünftiger Superstar eine gewaltige Duftmarke gesetzt hat. Ähnliches lässt sich im nordafrikanischen Raum beobachten: Genzebe Dibaba auf allen Kanälen. Für über 100 Millionen Äthiopier ist ihr Lauf mit der zweitschnellsten jemals erreichten Zeit in den heimischen Medien omnipräsent.

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INDOOR MEETING Karlsruhe am 4. Februar 2017

4.500 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer sehen das Meeting 2017 live in einer restlos ausverkauften Karlsruher Leichtathletik-Arena. Die Ergebnisse der über 120 Athletinnen und Athleten aus rund 40 Ländern haben bestätigt, dass Karlsruhe wieder einmal Leichtathletik der Weltklasse zu Gesicht bekommen hat. In einem Traumfinale entscheidet die Weltrekordhalterin über die 100 Meter Hürden im Kendra Harrison die 60 Meter Hürden der Frauen in 7,76 Sekunden und damit nur eine Hundertstelsekunde langsamer als ihre Weltjahresbestleistung vor Europameisterin Cindy Roleder (7,90 Sekunden) und Australiens Sprintstar Sally Pearson (7,91 Sekunden) für sich. Neuer Hallen-Europarekord (8:26,41 Minuten) und zugleich Meeting-Rekord heißt es am Ende für die Britin Laura Muir über die 3.000 Meter.

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INDOOR MEETING Karlsruhe am 6. Februar 2016

Große Ehre für das INDOOR MEETING. Gemeinsam mit den Meetings in Boston (USA), Stockholm (Schweden) sowie Glasgow (Großbritannien) gehört das Meeting zu den Gründungsmitgliedern der IAAF World Indoor Tour. Alles ist angerichtet: Eine Top-Arena, eine Top-Leichtathletik-Bahn, ein mit 4.600 Besucherinnen und Besuchern restlos ausverkauftes Haus – fehlen also nur noch die Top-Leistungen der Athleten. Und diese lassen auch nicht lange auf sich warten. Allen voran Renaud Lavillenie im Stabhochsprung drückt dem INDOOR MEETING mit seinem neuen Meeting-Rekord von 5,91 Meter seinen Stempel auf. Nicht weniger erfolgreich zeigen sich die Sprint-Stars Dafne Schippers und Mike Rodgers, die über die 60 Meter siegreich sind.

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INDOOR MEETING Karlsruhe am 2. Februar 2015

Vor einer riesigen Herausforderung stehen die Meeting-Macher, allen voran der neue Meeting-Direktor Martin Wacker, der diese Position von Klaus Hoffmann übernommen hatte, im Jahr 2015. Auf Grund von Brandschutzvorkehrungen sind Veranstaltungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern in der Europahalle fortan untersagt. Kurzerhand kauft man eine mobile Leichtathletik-Bahn, um diese dann in der Messe Karlsruhe samt Tribünen zu einer modernen Leichtathletik-Arena zu verbauen. Und das Premierenjahr kann sich sehen lassen. Allen voran Mr. Stabhochsprung Renaud Lavillenie zeigt wieder einmal, was er kann. 5,86 Meter und damit seinen eigenen Meetingrekord aus dem Jahr 2013 egalisiert der Franzose bei der Premiere in der neuen Arena. Die aufgelegten 6,01 Meter wollen im Anschluss nicht mehr fallen, dennoch ist die Stimmung in einer ausverkauften Leichtathletik-Arena in der Messe Karlsruhe bombastisch.

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„INDOOR MEETING –Weltklasse in Karlsruhe“ am 1. Februar 2014

Vielen heute noch in Erinnerung ist das Meeting aus dem Jahr 2014. Die Äthiopierin Genzebe Dibaba setzt diesem mit ihrem Weltrekordlauf über die 1.500 Meter der Frauen die Krone auf. 3:55,17 Minute zeigt die Anzeigetafel in der Europahalle an. Die Halle steht Kopf. Keiner kann zu diesem Zeitpunkt wissen, dass es für lange Zeit das letzte Meeting in der Karlsruher Europahalle sein wird.

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„INDOOR MEETING – Weltklasse in Karlsruhe“ am 2. Februar 2013

Das „INDOOR MEETING – Weltklasse in Karlsruhe“ hält, was der Name verspricht. Sowohl Olympiasieger Meseret Defar über die 3.000 Meter als auch Stabhochspringer Renaud Lavillenie sichern sich jeweils den Meetingrekord in ihrer Disziplin. An Spannung kaum zu überbieten ist das Finale über die 60 Meter der Frauen. Hier zeigt das Zielfoto die bulgarische 100 Meter-Europameisterin von Helsinki, Ivet Lalova, hauchdünn vor ihrer Vorgängerin Verena Sailer. Für beide bleibt die Uhr bei 7,19 Sekunden stehen.

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IHM am 12. Februar 2012

In einer Fabelzeit von 7:29,94 Minuten stürmen Augustine Kiprono Choge und Edwin Soi gemeinsam über die Ziellinie und sind damit das absolute Highlight. Die 4.500 Zuschauerinnen und Zuschauer in der ausverkauften Europahalle sind zunächst ratlos. Mit der doppelten Weltjahresbestleistung haben beide Athleten am Ende eines packenden Runs auf der Kultstrecke exakt die gleiche Zeit stehen. Erst das Zielfoto sorgt für Aufklärung und zeigt Choge hauchdünn vorn. Auch die Äthiopierin Genzebe Dibaba läuft die 1.500 Meter der Frauen in Weltjahresbestzeit. Mit 4:00,13 Minuten unterbietet sie gleichzeitig den Meetingrekord von Kutre Dulecha aus dem Jahr 2004. Den zweiten Meetingrekord des Tages läuft die Marokkanerin Mariem Alaoui Selsouli mit 8:36,87 Minuten über 3.000 Meter

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BW-Bank-Meeting am 13. Februar 2011

Mit ihrem Höhenflug über 4,76 Meter setzt Silke Spiegelburg dem Meeting das Sahnehäubchen auf. Mit dieser Höhe steigert die Silbermedaillengewinnerin der EM in Barcelona den deutschen Rekord vor über 4.500 Besucherinnen und Besuchern um einen Zentimeter. Neben dem deutschen Rekord können zudem mit den Ergebnissen von Kim Collins (60 Meter), Kellie Wells (60 Meter Hürden) und Mercy Njoroge (3.000 Meter) drei Weltjahresbestleistungen verbucht werden.

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BW-Bank-Meeting am 31. Januar 2010

Ariane Friedrich kann ihren Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen. Vor 4.400 begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern in der Karlsruher Europahalle überspringt sie 2,00 Meter um dann den Wettbewerb wegen Rückenschmerzen zu beenden. Ein Highlight setzt zudem Laverne Jones-Ferrette von den US-Jungferninseln: Mit 7,09 Sekunden auf 60 Meter verbessert sie im ersten Lauf des Tages ihren eigenen, zwei Wochen alten Landesrekord um fünf Hundertstel. Wenig später lässt sie im Finale eine 7,11 folgen und gewann souverän.

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BW-Bank-Meeting am 15. Februar 2009

Es ist das Highlight der Jubiläumsauflage: Das Duell der zwei Hochspringerinnen Blanka Vlasic und Ariane Friedrich. Sie liefern sich einen packenden Wettkampf und bieten den Leichtathletik-Fans in der Europahalle ein grandioses Finale beim 25-jährigen Jubiläum. Unter den Augen der ehemaligen Weltrekordlerin Heike Henken setzt sich Friedrich mit einer Höhe von 2,05 Meter gegen die Weltmeisterin durch, was neue Weltjahresbestleistung und Meetingrekord bedeutet. Auch Vlasic überspringt die 2,05 Meter, benötigt allerdings einen Versuch mehr und kommt so hinter Friedrich auf Platz Zwei. Außerdem ist es das erste Meeting des neuen Sport-Direktors Alain Blondel.

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BW-Bank-Meeting am 10. Februar 2008

Ein Weltrekord zum Abschied von Gründungsvater und Meetingdirektor Siegfried König. Susanna Kallur knackt mit 7,68 Sekunden über 60 Meter Hürden den Uralt-Rekord von Ludmilla Engquist aus dem Jahr 1990. Die Europahalle steht Kopf. König, der nach 24. Jahren als Meetingdirektor zurücktritt, übergibt an seinen Nachfolger Alain Blondel.

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BW-Bank-Meeting am 11. Februar 2007

Den 100.000. Besucher können die Organisatoren um Meetingdirektor Siegfried König 2007 willkommen heißen. Für Begeisterungsstürme bei den 4.500 Besucherinnen und Besuchern sorgt der Olympiasieger und Weltrekordhalter über die 110 Meter Hürden, Liu Xiang. Mit 7,42 Sekunden läuft der Chinese in der Europahalle den angekündigten Asienrekord. Zahlreiche Journalistinnen und Journalisten und vier TV-Sender folgen dem chinesischen Superstar und sorgen dafür, dass rund 400 Millionen Chinesen über den Auftritt Liu Xiangs im Bilde sind.

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BW-Bank-Meeting am 29. Januar 2006

Mit neuem Namen geht das Hallenmeeting 2006 an den Start. Mit 4,70 Metern stellt die Polin Anna Rogowska im Stabhochsprung einen neuen Meetingrekord auf. Hervorragend auch die Leistungen über die „Karlsruher Kultstrecke“ 3.000 Meter: Der Kenianer Eliud Kipchoge läuft mit 7:33,07 Minuten Weltjahresbestzeit.

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LBBW-Meeting am 13. Februar 2005

Das Meeting ist erneut Nummer 1 in der Welt. Der Europarekord des Franzosen Ronald Pognon über 60 Meter (6,45 Sekunden) ist eine der Topleistungen der 21. Auflage. Dazu kommen noch die Hallenrekorde von Mehdi Baala über 1.000 Meter (2:17,01 Minuten), Daniel Kipchirchir Komen über 3.000 Meter (3:33,08 Minuten) und Tobias Unger, der die 200 Meter in 20.61 Sekunden zurücklegt.

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LBBW-Meeting am 15. Februar 2004

Dieses Meeting ist das weltbeste gemäß der IAAF-Rangliste. Eine Fülle von Weltklasseleistungen sorgt für glänzende Stimmung bei den Zuschauerinnen und Zuschauern in der wieder ausverkauften Halle. Jason Gardener egalisiert seinen 60 Meter-Europarekord (6,46 Sekunden). Auch der vielfache Weltmeister, Weltrekordler und Olympiasieger Haile Gebreselassie kann durch einen 3.000 Meter-Sieg (7:29,34 Minuten) hervorstechen – die sechsschnellsten 3.000 Meter unter dem Hallendach. Ein Afrikarekord gelingt im 1.500 Meter-Lauf Kutre Dulecha, Blanca Vlasic kann mit 1,99 Metern den Hochsprung für sich entscheiden.

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LBBW-Meeting am 28. Februar 2003

Trotz Weltklasse und Rang vier in der IAAF-Wertungsliste ist das Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer eher rückläufig. Höhepunkt ist Haile Gebreselassie, der im 3.000 Meter-Lauf die fünftschnellste je unter einem Hallendach erzielte Zeit von 7:27,29 Minuten erreicht. Der Dreispringerin Yamile Aldama gelingt eine Weltklasseweite von 14,88 Metern – Meetingrekord. Ebenfalls Meetingrekord läuft mit 3:34,85 Minuten über 1.500 Meter der erst 19-jährige Robert Chirchir. Der Hürdensprinter Colin Jackson verursacht den zweiten Fehlstart, was nach den neuen Regeln die Disqualifikation bedeutet hätte. Da es sein Abschiedslauf ist, darf er dennoch laufen, wird aber danach aus der Ergebnisliste gestrichen. Die Ovationen des Publikums genießt er dennoch sichtlich.

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LBBW-Meeting am 25. Januar 2002

Zum ersten Mal seit langem ist das Meeting nicht ausverkauft. Jedoch gibt es einige Erfolge auf den Mittelstrecken. Juri Borzakowsky gewinnt die 1.000 Meter in 2:18,78 Minuten, über 3.000 Meter setzt sich Alberto Garcia mit 7:38,57 Minuten durch. Auch Colin Jackson kann sich – neun Jahre nach seinem ersten Meeting-Erfolg – über die 60 Meter Hürden wieder in die Siegerliste eintragen. Tim Lobinger schwingt sich über 5,70 Meter. Einen Doppelsieg feiert die US-Sprinterin Kelli White mit 7,14 Sekunden über 60 Meter und 23,22 Sekunden über 200 Meter.

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LBBW-Meeting am 27. Januar 2001

Mit neuem Namen und neuem Sponsor hat das Hallenmeeting sich unter den zehn besten in der Welt etabliert. Viele Sportlerinnen und Sportler laufen auch in diesem Jahr zu Hochform auf, wie die russische Stabhochspringerin Svetlana Feofanova, die mit ihren 4,58 Metern einen neuen Europarekord erreicht. Juri Borzakowsky erzielt über 800 Meter mit 1:44,15 Minuten den noch heute gültigen Meetingrekord. Auch deutsche Athletinnen und Athleten können sich mit sechs Siegen gut behaupten. Falk Balzner (7,54 Sekunden) gewinnt knapp den Hürdensprint, Irina Mikitenko rennt bei 1.500 Metern eine Zeit von 4:07,45 Minuten, Heike Meißner über 800 Meter eine Zeit von 2:00,75 Minuten und Publikumsliebling Heike Drechsler – erstmals im KSC-Trikot – gewinnt mit 6,69 Metern den Weitsprung.

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IHM am 29. Januar 2000

Sprintlady Merlene Ottey war angesagt – verzichtet aber wegen Dopingverdachts auf ihren Start. Auf der für die Halle speziell angelegten Weitsprunganlage überrascht die Schwedin Erica Johannson mit einem Sprung von 6,79 Meter die Konkurrenz, darunter auch Heike Drechsler. Das bisher teuerste Meeting kommt in der IAAF-Rangliste auf den zweiten Platz.

IHM am 24. Januar 1999

Schon Tage im Voraus ausverkauft, fiebert das Publikum erneut dem Weltrekordversuch von Haile Gebreselassie entgegen. Er verfehlt jedoch den angepeilten 3.000 Meter-Weltrekord. Seine 7:26,80 Minuten sind immerhin die drittbeste unter dem Hallendach gelaufene Zeit. Beim Stabhochsprung siegen Nicole Rieger-Humbert und Tim Lobinger.

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IHM am 25. Januar 1998

In diesem Jahr macht Haile Gebreselassie sein Versprechen wahrt. In fabelhaften 7:26,14 Minuten läuft der Äthiopier Weltrekord über die 3.000 Meter und verwandelt die ausverkaufte Europahalle in ein Tollhaus. Beim Stabhochsprung der Frauen brillieren gleich zwei Springerinnen mit Europarekordhöhe: Anschela Balachonowa aus der Ukraine und Eszter Szemeredy aus Ungarn. Bei den Herren stellt Michael Stolle den Meetingrekord von Sergey Bubka, 5,80 Meter ein. Alles in allem ist das Leichtathletik-Meeting in der Weltspitze angekommen. 1998 rangiert es zum ersten Mal unter den Top-Five der IAAF.

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IHM am 14. Februar 1997

Erneut ausverkauft! Das „äthiopische Laufwunder“ Haile Gebreselassie hat einen Weltrekord über die 3.000 Meter angekündigt. Mit 7:31,27 Minuten reicht es zwar nicht – aber immerhin Meetingrekord und Weltjahresbestzeit. Tim Lobinger kann sich mit 5,70 Meter zum ersten Mal in die Stabhochsprung-Siegerliste eintragen.

IHM am 11. Februar 1996

Weltklasseleistungen sorgen für Super-Stimmung in der Hale. Hürdenläufer Alle Johnson egalisierte die Jahresweltbestzeit im 60 Meter-Hürdenlauf. Auf die anderen Sprintzeiten sind herausragend: Hallen-Weltmeister Bruny Surin 6,50 Sekunden über 60 Meter, Irina Priwalowa 7,04 Sekunden über die 60 Meter und Juliet Cuthbert mit 22,71 Sekunden über die 200 Meter. Dieter Baumann schafft diesmal zwar keinen Rekord, begeistert jedoch trotzdem mit seinem Lauf und siegt in 7:46,29 Minuten.

IHM am 12. Februar 1995

Mehr als 5.000 Fans feuern den „Schwabenpfeil“ Dieter Baumann an, als dieser den neuen 3.000 Meter-Europarekord aufstellt (7:37,51 Minuten). Sun Caiyun trägt sich mit 4,13 Metern gleich in die seit dem 1. Januar gültige offizielle Weltrekordliste im Frauen-Stabhochsprung ein. Allen Johnson, Olympiasieger und Weltmeister, sprintet über die 60 Meter Hürden zur Weltjahresbestzeit. In einem mitreißenden Rennen gewinnt Nico Motchebon mit 1:46,59 Minuten die 800 Meter.

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IHM am 1. März 1994

Bis dato bestes Meeting! Sportliche Highlights am Stück. Ein Glanzlicht setzt Sprintweltmeister Linford Christie. In der Nacht zuvor noch als Ersatz für den verletzten Colin Jackson eingeflogen, schläft er im Hotel bis in den Mittag und läuft dann über die 60 Meter Europarekord in 6,48 Sekunden. Bruny Surin ist Christie dabei dicht auf den Fersen – 6,50 Sekunden. Olympiasieger Paul Ereng entscheidet das Rennen über die 800 Meter im Spurt gegen den deutschen Weltklasseläufer Nico Motchebon für sich. Heike Drechsler springt eine Weltklasseweite von 7,06 Meter. Nicole Rieger und Sun Caiyun (China) liefern dem Publikum Spannung pur beim Stabhochsprung, als sie beide die Weltrekordhöhe von 4,08 Meter überspringen. Der Chinesin wurde wegen der Einnahme unerlaubter Mittel die Leistung aberkannt.

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IHM am 6. März 1993

Die Hürdensprinter Colin Jackson und Mark McKoy treiben sich über die 60 Meter Hürden zwar zu Weltklassezeiten, den Hallenweltrekord verfehlten sie jedoch mit 7,44 Sekunden um drei beziehungsweise mit 7,46 Sekunden um fünf Hundertstelsekunden. Über die Hürden nur Zweiter, holt sich McKoy dann auf der flachen Strecke mit glänzenden 6,49 Sekunden den Sieg.

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IHM am 31. Januar 1992

Heike Henkel sorgt mit ihrem 2,04 Meter-Sprung für den Höhepunkt des Tages und für deutschen Rekord. Nicht unerwähnt darf bleiben, dass Henkel keine zwei Wochen später bei den Deutschen Meisterschaften in der Europahalle 2,07 Meter überspringt und damit einen neuen Weltrekord aufstellt, der erst im Jahr 2006 überboten werden konnte. Eine Premiere erlebt der Frauenstabhochsprung. Nicole Rieger stellt dabei gleich eine Weltbestleistung mit 3,80 Meter auf.

IHM am 24. Februar 1991

Halle ausverkauft – besser proppevoll! Bereits Tage im Voraus gibt es keine Karten mehr. Ben Johnson lockt die Massen. Es ist sein erster Start nach seiner Dopingsperre nach den Olympischen Spielen im Jahr 1988. Doch ausgerechnet bei diesem Lauf funktioniert die elektronische Zeitnahme nicht und Johnson kommt über die 60 Meter „nur“ auf Platz zwei, zeitgleich mit dem Kubaner Joel Isassi mit handgestoppten 6,3 Sekunden. So bleibt bei den fabelhaften 60 Meter-Hürdenzeiten von Igor Kasanov in 7,44 Sekunden und damit nur acht Hundertstelsekunden unter dem Weltrekord und McKoy (7,47 Sekunden) ein kleines zeitliches Fragezeichen. Sergej Bubka muss sich beim Stabhochsprung mit 5,80 Meter abfinden, was aber den Sieg bedeutete.

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IHM am 11. Februar 1990

Es geht weiter – und aufwärts. Die Zuschauerzahl wird im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Einer der Gründe dafür: Erstmals treten Athletinnen und Athleten der ehemaligen DDR in der Europahalle an. Bis es soweit ist, hatten die Organisatoren einige schlaflose Nächte. Larry Myricks jubelt über seinen vierten Weitsprungsieg (8,06 Meter) knapp vor Europarekordler Robert Emmijan (8,05 Meter). Florian Schwarthoff bekommt viel Beifall für seinen deutschen Hürdenrekord (7,59 Sekunden).

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IHM am 24. Februar 1989

Eine erste kleine Krise erlebte das Meeting 1989. Gerade mal 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer schauen zu, als der Brasilianer Robson da Silva dem 400 Meter-Olympiasieger Steve Lewis einfach davon läuft und die 300 Meter-Weltbestzeit auf 32,19 Sekunden hochschraubt. Merlene Ottey gewinnt die 200 Meter mit Jahresweltbestzeit. Für die Veranstalter stellt sich allerdings die Frage: Aufhören oder Weitermachen?

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HM am 7. Februar 1988

Meeting zum ersten Mal ausverkauft! Der Grund für die 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ist der kanadische Sprintweltmeister Ben Johnson. Dieser kann aber wegen Verletzung leider nicht starten und belässt es deshalb beim Autogramme schreiben. Myricks verbessert sich gegenüber dem Vorjahr um 25 Zentimeter auf 8,38 Meter – das ist noch heute der Meetingrekord. Die Niederländerin Nellie Cooman verfehlt um eine Winzigkeit von 0,07 Sekunden den 60 Meter-Hallenweltrekord.

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IHM am 28. Januar 1987

Obwohl Athletinnen und Athleten aus 22 Nationen teilnehmen, ist das Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer niedrig. Die US-Stars Myricks (Weitsprung), Stewart (60 Meter Hürden) und der 400 Meter-Läufer Walter McCoy sorgen trotzdem mächtig für Stimmung.

IHM am 31. Januar 1986

Weltbestzeit! Erwin Skamrahl sorgt über die 300 Meter für ein erstes internationales Ausrufezeichen des Internationalen Hallenleichtathletik Meetings. Dazu kommen noch deutsche Bestzeiten von Ulrike Denk über 60 Meter Hürden und von Jussi Udelhofen über 600 Meter.

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IHM am 3. Februar 1985

Nach 20 Jahren Abstinenz ist die Leichtathletik wieder nach Karlsruhe zurückgekehrt. Im Wildparkstadion fand 1965 das letzte Sportfest statt. Damit feierte die olympische Sportart Nummer eins ihre Premiere in der Karlsruher Europahalle. „Ich habe soviel von der Leichtathletik profitiert“, so beschreibt der Meeting-Mitbegründer und langjähriger Meetingdirektor Siegfried König seine Motivation für sein Engagement. „Ich wollte der Leichtathletik auch wieder etwas zurückgeben.“ Vor 2.600 Zuschauerinnen und Zuschauern feiert das Internationale Hallenleichtathletik Meeting in der nagelneuen Europahalle seine Premiere. Athletinnen und Athleten aus zwölf Nationen kommen in die Fächerstadt, darunter Weitsprungstar Larry Myricks. Und es gibt auch gleich eine deutsche Bestzeit: Alfons Schwarz stellt diese über 5.000 Meter auf.

Photo Credits: Andreas Arndt, Hannecke, GES, ALGEFO

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