Athletenstimmen

Dina Asher-Smith (Großbritannien)

Sieger 60 Meter, 7,08 Sekunden

I was really happy about my performance today and was not expecting that. In the next weeks I hopefully will doing some more races, but we know it depends far more from what I want. But my goal ist to work hard and to stay focused and hopefully get faster.

 

Renaud Lavillenie (Frankreich)

Sieger Stabhochsprung, 5,95 Meter

This meeting in Karlsruhe is really special for me. One of the main organisers is a very good friend of mine, Alain Blondel. So I know that he gives everything he's got for the athletes. Usually, we get very strong support from the crowd here in Karlsruhe. Today it was different because there was no audience, but there is still a special atmosphere to this meeting. All of us want to perform well as a gift to the organisers because they put in so much effort. I wasn't expecting to be able to jump that high as soon as today. I knew that my last trainig was pretty good, but there is usually a difference between training and the first competitions because just a few things are different. Two weeks ago in Bordeaux, I was able to clear 5.92 m, which is really really good, and 5.95 m today was definitely unexpected. I am on a good way and I know I am able to clear 6 m this winter, I just don't know when and where. 6 m is a very special height for everyone, so clearing this will always be a big motivation. I try to keep my body in the best possible shape. It's not always easy, but I think I am lucky enough to do what I love everyday. I just love pole vaulting and can't imagine to do anything else. Being able to compete, to do what I love lights a flame inside me. I just enjoy it. Last year was very interesting. Organizing the Ultimate Garden Clash was just fantastic. When we were locked down at home, we pole vaulters stayed in contact and texted each other. We wanted to do something different. All Mondo, Sam and myself had our own pit at home, so we tried to find a concept. It was super easy for everyone and we found a way to compete and follow all the sanitary rules. It was hard work, but we managed it and it was a very good experience. I wish we were able to do it again - but just for fun! Now my focus will be the rest of the indoor season; I'm competing on Sunday close to Lille, followed by some more competitions, lots of them in France. I will finish with All Star Perche in Clermont-Ferrand which I organize, and then the European Indoor Championships in Torun. I am expecting to be in my best shape and get on the podium. Nevertheless, I will take it step by step, because the current situation has to be taken into consideration. Therefore, I believe that we should enjoy every single competition.

 

Elliot Gilles (Großbritannien)

Sieger 800 Meter, 1:45,5 Minuten

I dont know, if I am satiesfied or not. I was really nervous all day and felt almost as a beginner before the race. What happend during the race was kind of funny. It was like the daily traffic in Paris and I was the scooter trying to pass through the cars. It was too much traffic. It was a bit weird that there were no spectators today. The time is not bad, but it is just the beginning. My plan for the upcoming season is now to compete as much as possible, because we never know what is going to happen.

 

Julian Reus (Deutschland, Erfurter LAC)

Siebter 60 Meter, 6,67 Sekunden

Lief heute nicht so gut für mich. Irgendwie ist momentan ein bisschen der Wurm drin. Ich weiß nicht woran es liegt, habe dafür jetzt keine wirkliche Erklärung. Aber ein schönes Meeting hier in Karlsruhe mit einer vollen Halle. Es ist schön, dass wir so ein Meeting hier in Karlsruhe haben.

 

Kristiina Mäkelä (Finnland)

Zweite Dreisprung, 14,13 Meter

I felt okay, but in competition suddenly i felt I didnt had the right timing. I was looking for the long jump, but it was very unusual for me that my speed stopped. So at the end it was nice to be second and to have a good competition. It was the first time for me competing without any spectators, because in Finland last summer we had some spectators. But I think what they did with the audio was really fancy, so I had the feeling of a real competition.

 

Auriol Dongmo (Portugal)

Siegerin Kugelstoßen, 19,65 Meter

I am really happy with this competition. It was what we had been waiting for. It doesn't make any difference to me that there is no audience. It is always stressful to compete with the "big" athletes. To compete against them puts a lot of pressure on me. I give all my best to compete well and make this happen. My coach and I have been working on the technique a lot because my technique is not very good. But I try to improve it every day and this is the result. This pandemic is really bad but for the athletes it was good to have more time for the Olympics. For me, it is okay.

 

Rebekka Haase (Deutschland)

Siebte 60 Meter, 7,35 Sekunden

So richtig hat es nicht geklappt, was ich mir vorgenommen hatte. Es ist alles noch ein bisschen wild. Wir haben viel gearbeitet, ich bin definitiv fit, aber zu hundert Prozent kann ich es noch nicht abrufen. Das braucht noch zwei, drei Rennen. Es ist keine Selbstverständlichkeit jede Woche schnell zu rennen. Übermorgen steht das ISTAF an, dann wird nochmal in Leipzig ein kleiner Wettkampf anstehen und ich hoffe, mich für die Hallen-EM qualifzieren zu können. Ich finde die gesamte Olympia-Diskussion sehr schwierig, weil sie einen auf Dauer kaputt macht. Am Ende sind wir alle sehr froh, wenn die Olympischen Spiele stattfinden, da es für uns sehr wichtig ist, ein Ziel vor den Augen zu haben. Meine eigene Motivation leidet aber nicht. Es ist einfach ein schönes Gefühl schmerzfrei laufen zu können, das genieße ich.

 

Erik Balnuweit (Deutschland)

Fünfter 60 Meter Hürden, 7,71 Sekunden

Ich bin eigentlich ganz zufrieden, es war eine sehr starke Konkurrenz. Der fünfte Platz ist auf jeden Fall sehr zufriedenstellend, nur die Zeit hätte noch etwas schneller werden können. Gerade mit Blick auf die Hallen-EM-Norm. Aber seit Dezember hatte ich ein paar Schwierigkeiten verletzungsbedingt. Das ist jetzt alles noch nicht bei hundert Prozent, aber es sollte von Rennen zu Rennen besser werden. Die Corona-Situation ist ein bisschen schwierig, weil wir keine Hallen-Vorbereitung wie sonst hatten. Aber man muss das beste daraus machen, es bringt nichts sich hängen zu lassen.

 

Raphael Holzdeppe (Deutschland)

Sechster Stabhochsprung, 6,62 Meter

Es war für den Anfang ganz in Ordnung, zwar noch nicht so rund, wie es im Training oftmals läuft. Aber für den ersten Wettkampf war das okay und es hat vor allem viel Spaß gemacht. Jetzt gilt es sich in den nächsten Wettkämpfen zu steigern. Ich habe in den letzten Wochen gebangt, ob das Meeting hier in Kalrsruhe überhaupt stattfinden kann, dementsprechend bin ich froh heute hier gewesen zu sein. Aber ich weiß auch, dass es vielen anderen Menschen in Deutschland schlechter geht und weiß die Veranstaltung daher sehr zu schätzen. Dass keine Zuschauer da waren, ist mittlerweile ja nicht ganz so ungewohnt. Wir hatten ja schon im letzten Jahr einige Wettkämpfe vor leeren Tribünen. Im täglichen Training bin ich ich glücklicherweise nicht wirklich eingeschränkt und kann mich daher derzeit recht normal vorbereiten. Ich gehe aktuell davon aus, dass die Olympischen Spiele stattfinden. Das Hauptziel ist jetzt erstmal gesund zu bleiben und so hoch wie möglich zu springen.

 

Fabian Heinle (Deutschland)

Achter Weitsprung, 7,29 Meter

Man muss nicht viel sagen. Es ist ein bisschen schade, eine verschwendete Form. Ich hatte mir zuletzt den Fuß etwas vertreten und eigentlich gehofft, dass ich den Kopf daher ausschalten kann, weil ich wirklich gut in Form bin. Im dritten Versuch ist es mir dann auch noch in die linke Wade reingefahren und ich habe dann gesagt, dass jetzt den Fokus lieber auf die weiteren Hallen-Wettkämpfe und vor allem die Hallen-DM lege. Es scheint aber nichts ernstes zu sein, momentan tut es zumindest nicht sonderlich weh. Die Hallen-EM steht ja auch noch an, die europäischen Springer sind nicht so weit weg, deswegen wäre es cool, wenn ich dort wieder angreifen könnte. Ich hatte im vergangenen Sommer viel Zeit, um mich auszukurieren und habe dort für die anstehende Saison viel Energie getankt.

 

Gesa Felicitas Krause (Deutschland)

Fünfte 1.500 Meter, 4:14,38 Minuten

Für mich ging es heute nicht primär um die Zeit. Im letzten Jahr habe ich drei Wettkämpfe bestritten und davon einen nicht beendet. Daher war es für mich vor allem wichtig endlich mal wieder einen Wettkampf zu laufen. Natürlich will man vorne laufen, Bestzeiten laufen, aber man muss auch einfach mal realistisch sein. Ich wollte sehen, wo ich stehe und konnte aus diesem Wettkampf sehr, sehr viel lernen. Das heißt es jetzt mitzunehmen für die kommenden Wettkämpfe. Ich freue mich darauf jetzt wieder die Chance zu haben endlich wieder Wettkämpfe bestreiten zu können. Das ist im Moment ein Privileg, weil das viele andere Athleten nicht können. Ich brauche diese Hallensaison einfach, um dort anzuknüpfen, wo ich 2019 aufgehört habe. Die Olympischen Spiele werden in diesem Jahr mit Sicherheit anders werden, ich habe es ja schon zweimal erlebt. Die Spiele leben von Emotionen und der Stimmung, das pusht uns Sportler zu Hochleistungen. Ehrlich gesagt ist das aber für mich ein noch viel größerer Ansporn, um noch einige Jahre weiter zu trainieren.

 

Christina Hering (Deutschland)

DFN

Ich bin erst vorgestern aus dem Höhentrainingslager gekommen und konnte daher einmal ausprobieren, wie sich ein Wettkampf direkt nach dem Trainingslager anfühlt. Am Anfang habe ich das Tempo gut getroffen, dann war es etwas schade, dass ich das Feld verloren habe. Ich bin aber für die kommenden Wettkämpfe zuversichtlich und freue mich auf sie. Und ich hoffe vor allem, dass sie stattfinden können. Ich bin auf jeden Fall super dankbar dafür, dass wir diese Möglichkeiten derzeit bekommen, das ist nicht selbstverständlich. Ich werde jetzt in Erfurt noch einmal antreten und dann etwas Pause machen, um nicht in ein Loch nach dem Höhentrainingslager zu fallen. Und im besten Falle trete ich dann bei der Hallen-EM in Torun an.

 

Lisa Mayer (Deutschland)

Vierte 60 Meter, 7,21 Sekunden

Das ist für mich total emotional. Ich habe meinen Trainer gewechselt, das ist bei den ersten Wettkämpfen dann immer so, dass man gucken muss: "Wie hat das Training funktioniert? Hat das System angeschlagen, die Umstellung?" Dass ich mit dem Trainerwechsel die richtige Entscheidung getroffen habe, da bin ich mir sicher. Das komplette Trainingssystem ist jetzt ein anderes und es galt einfach, mich jetzt für den Winter wieder gesund und fit auf die Bahn zu stellen, dass ich belastbar Wettkämpfe machen kann. Uns war bewusst, dass alles andere mit der Zeit von ganz allein kommt. Ich wollte einfach gucken, wo ich stehe. Dass es im ersten Rennen schon so schnell geworden ist und ich die Hallen-EM-Norm abgehakt habe, ist großartig und mehr, als ich erwartet habe. Ich rechne definitiv mit weiteren Normerfüllerinnen unter den deutschen Sprinterinnen. Es wird ein harter Kampf um die drei Tickets, die Mädels können alle schnell rennen. Ich glaube, bei den Deutschen Hallenmeisterschaften gibt es dann wirklich einen harten Fight. Aber das ist ja auch das, was uns antreibt und uns so stark macht. Man darf im eigenen Land nicht schlafen, weil die Konkurrenz stark ist. In den nächsten Wochen kann sich noch mal alles drehen. Deutsche Meisterschaften haben auch immer ihre eigenen Gesetze. Es gilt, die Nerven zu behalten und zu performen. Ich bin eine Meisterschaftsläuferin, daher gehe ich sehr selbstbewusst an die Sache ran. Wenn ich mich für die Hallen-EM qualifiziere, möchte ich dort gut performen. 2017 stand ich bereits im Finale und bin da Vierte geworden. An so einen Erfolg würde ich schon gerne anknüpfen. Im Finale möchte ich stehen und dann ist alles offen. Ich merke auch gerade in der Hallensaison, bei den 60 Metern, am Start habe ich immer noch meine Schwächen und hinten raus fliege ich dann auch an der Konkurrenz vorbei. Das gibt mir sehr viel Selbstvertrauen, vor allem weil wir daran noch gar nicht so viel gearbeitet haben. Die Hallensaison ist eine gute Generalprobe und Standortbestimmung für die Freiluftsaison.

 

Katharina Trost (Deutschland)

Siegerin 1.500 Meter, 4:12,02 Minuten

Ich habe wirklich mit allem gerechnet, aber nicht damit, dass ich am Ende ganz vorne bin! 4:12 min ... ich dachte, es wird ein schnelles Rennen, darauf habe ich ehrlich gesagt gehofft, weil ich super gerne Bestzeit gelaufen wäre. Letztes Jahr bin ich hier in der Halle 4:10 min gelaufen und traue mir eigentlich schon eine Zeit deutlich darunter zu. Dass es jetzt 4:12 min geworden sind und ich gewonnen habe, ist natürlich auch supercool. Ich freue mich riesig, dass ich die letzte Runde noch so stark absolvieren konnte. Und ich laufe noch ein paarmal die 1.500 Meter dieses Jahr, auch weil es in Deutschland in diesem Jahr nicht so viele 800-Meter-Rennen gibt. Deshalb hoffe ich, dass ich da noch mal schneller bin. Nächste Woche in Dortmund laufe ich noch einmal die 1.500 Meter, bei den Deutschen Meisterschaften geht die Tendenz eher zu den 800 Metern. Auf diese Distanz werde ich mich auch weiterhin vornehmlich konzentrieren, gerade auch im Hinblick auf Tokio sind bei mir die 800 Meter im Fokus. Aber 1.500 machen mir mega Spaß, da habe ich auch noch nicht ganz so viel Routine, deshalb denke ich, dass da auch noch mehr Potenzial drin ist. Natürlich erhoffe ich mir von 1.500-Meter-Starts auch Leistungssteigerungen über 800 Meter. Gerade im Hinblick auf meine Ausdauer ist das echt ein gutes Training. Christina [Hering], die heute Tempo gemacht hat, war die letzten drei Wochen in Kenia, deshalb konnten wir uns gar nicht gemeinsam auf dieses Rennen vorbereiten. Wir haben wir uns heute im Zug hierher zum ersten Mal wiedergesehen. Sie war im Trainingslager, ich habe in München trainiert. Aber wir werden in den kommenden Wochen sicher ein paar Rennen gemeinsam bestreiten dürfen, zum Beispiel bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, und auch in Erfurt stehen wir gemeinsam über 800 Meter am Start. Und ich hoffe, dass es in einem der nächsten Rennen mit der Norm für die Hallen-EM klappt.

 

Christoph Kessler (Deutschland)

Sechster 800 Meter, 1:47,2 Minuten

Ich habe vor dem Meeting gesagt, ich möchte einfach Spaß haben, und den hatte ich. Über 800 Meter ist es natürlich immer ein bisschen schwierig, Spaß zu haben, aber es war auf jeden Fall ein ziemlich cooles Rennen, ein gutes Feld. Es war natürlich hart mit der schnellen Pace mitzugehen, aber im Endeffekt war die Zeit ja gut, deshalb kann ich zufrieden sein. Es war auf jeden Fall schade, dass keine Zuschauer da sein und anfeuern konnten, aber in der aktuellen Situation ist das klar, dass es mit Zuschauern nicht geht. Ich war trotzdem froh, dass das Meeting stattfinden konnte. Ich glaube, das war eine sehr große organisatorische Arbeit, daher bin ich dem Veranstalter sehr dankbar, dass es so geklappt hat. Deswegen war es trotzdem ganz cool, in der Europahalle mal ein Rennen machen zu dürfen. Das einzig Positive, was ich der Corona-Pandemie abgewinnen konnte, ist, dass ich wieder in Form kommen konnte. Ich war 2019 verletzt mit der Hüfte und habe eine Verletzung noch in 2020 mitgenommen. Ich wäre niemals rechtzeitig zum Sommer fit geworden. Ich war froh, dass es noch eine Late Season gab und ich ein paar Rennen machen konnte. Ich hatte einen sehr langen Aufbau und hoffe, dass es dieses Jahr gut läuft. Dieser Einstieg war schon mal ein guter erster Schritt. Jetzt muss ich erst mal gucken, wie die nächsten Rennen laufen. Natürlich soll bei den Deutschen Hallenmeisterschaften dann eine Medaille her, und über 800 Meter ist alles möglich. Deshalb gibt man da alles und will unbedingt vorne mitlaufen.

 

Marvin Schlegel (Deutschland)

Sieger 400 Meter, 46,61 Sekunden

Ich bin hierher gereist mit der Prämisse, einfach mein Bestes zu geben und noch mal an die Zeit von letztem Mal ranzulaufen. Dass es jetzt zum Sieg reicht, ist mega geil. Damit gerechnet habe ich nicht. Ich bin sehr gut durch die Aufbausaison gekommen. Wir haben letztes Jahr im Sommer schon viel richtig gemacht und den Grundstein dafür gelegt, dass es jetzt so gut läuft. Wir haben relativ viel ausprobiert und auch dazugelernt, wie man 400 m läuft und auch trainiert. Wir haben eine sehr geile Trainingsgruppe, wir pushen uns da jedes Mal im Training und haben die gemeinsamen Ziele, das Beste aus uns rauszuholen. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund möchte ich noch mal in diesen Bereich rennen, vielleicht noch ein bisschen schneller, um mich gut auf die Hallen-EM vorzubereiten und dort performen zu können. Bei der Hallen-EM ist mein Hauptziel aber, einfach Spaß zu haben und mein Bestes zu zeigen.

 

Neele Eckhardt (Deutschland)

Vierte Dreisprung, 13,94 Meter

Es geht in die richtige Richtung. Insgesamt fehlt mir noch ein bisschen die Leichtigkeit, die ich letztes Jahr in der Halle hatte, aber ich hoffe, das kommt wieder. Die Atmosphäre war besser als bei den Trainingswettkämpfen zuletzt, weil diesmal endlich Wettkampf-Stimmung aufkam. An der Motivation mangelt es bei mir zur Zeit trotz der Corona-Situation nicht, solange es das Ziel Olympische Spiele gibt. Beim Thema Impflicht bin ich allein schon aufgrund meines Jura-Studiums sehr vorsichtig. Ich würde dort eher an die Vernunft der Menschen appellieren. Nun steht aber erstmal die Vorbereitung auf die Hallen-DM in Dortmund an. Ob ich zuvor noch einen Wettkampf bestreiten werde, weiß ich noch nicht. In Dortmund selbst ist mein Ziel klar, ich habe schließlich einen Titel zu verteidigen.

 

Christina Schwanitz (Deutschland)

Fünfte Kugelstoßen, 18,27 Meter

Ich weiß auch nicht, woran es lag, dass ich heute dreimal 18,27 m gestoßen habe. Vielleicht habe ich gestern das Zielwasser getrunken. Es ist schon ein bisschen schade, dass es nur bei der 18 geblieben ist und nicht weiter geflogen ist, das Training hat da anderes abgezeichnet. Aber gut, wie gesagt, ich muss auch erst mal wieder ein System finden, wie ich meine Wettkämpfe gestalte und da reinkomme. Letzte Woche war ich mega aufgeregt. Heute haben wir einen anderen Fahrplan versucht, das hat nicht so geklappt, machen wir nicht noch mal. Schade für die Veranstaltung (lacht). Das ist natürlich jetzt auch ein bisschen Ausprobieren bis zur Hallen-EM. Ich plane auf jeden Fall mit einem Start. Corona hat mir letztes Jahr im wahrsten Sinne des Wortes das Genick gebrochen, da ich mir im Mai einen Bandscheibenvorfall im Genick zugezogen habe und mich davon erholen musste. Ich bin daher umso stolzer und froh, wie ich in die Wettkampfsaison eingestiegen bin. Dass da heute so ein blödes Ergebnis steht, ist schade, aber nächstes Mal wird es hoffentlich wieder besser.